Unterkunft & Heizung

Ihre tatsächlichen Kosten für die Unterkunft und Heizung werden für längstens 6 Monate bezahlt. Danach können nur noch die für Sie individuell angemessenen Kosten berücksichtigt werden.

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Welche Unterkunft wird bezahlt?

Die Kosten der Unterkunft und Heizung werden, soweit sie angemessen sind, in der Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen.
Haben Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, gehören zu den Kosten der Unterkunft die damit verbundenen Belastungen, jedoch nicht die Tilgungsraten für Kredite.
Bei der Prüfung, ob die tatsächlichen Kosten der Unterkunft als angemessen anzusehen sind, werden die individuellen Verhältnisse berücksichtigt.

Kontakt Jobcenter
Leistungsangelegenheiten

Bayreuth
0921 88 77 50

Pegnitz
09241 975 70

Was sind die Vorgaben für die Wohnung?

Im Landkreis Bayreuth gelten derzeit folgende Kosten für Miete und die kalten Betriebskosten (ohne Heizkosten) als angemessen:

Anzahl der Personen in der Wohnung angemessene Bruttokaltmiete*
1 347 Euro
2 420 Euro
3 501 Euro
4 584 Euro
5 667 Euro
6 746 Euro
7 825 Euro
8 904 Euro
9 983 Euro
10 1062 Euro

Heizkosten:
Die angemessenen Heizkosten werden in Abhängigkeit der Anzahl der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft und der Gebäudefläche des Hauses, in dem die Wohnung liegt, individuell ermittelt.

*Die Bruttokaltmiete setzt sich zusammen aus der Nettokaltmiete (Mietzins ohne Aufwendungen für die Neben- und Heizkosten) und allen kalten Nebenkosten, die vom Vermieter zulässigerweise auf den Mieter umgelegt werden dürfen (§ 556 BGB i. V. m. § 2 Betriebskostenverordnung – BetrKV).

Was geschieht bei zu hohen Unterkunftskosten?

Ergibt die Einzelfallprüfung, dass die Kosten der Unterkunft nicht angemessen sind, erhalten Sie hierüber eine Mitteilung und werden aufgefordert, die Kosten durch Untervermietung, Umzug oder auf andere Weise zu senken.

Falls Umstände vorliegen, die bisher von uns nicht berücksichtigt wurden, z.B. schwere Krankheit oder Behinderung, sollten Sie uns dies umgehend mitteilen.

In der Regel werden die tatsächlichen Kosten für eine Übergangszeit von bis zu 6 Monaten weiterhin in voller Höhe als Bedarf anerkannt. Nach Ablauf dieser Frist können die tatsächlichen Kosten nur dann weiterhin voll berücksichtigt werden, wenn es Ihnen trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, diese zu senken. Die intensiven Bemühungen müssen durch Sie nachgewiesen werden.